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Das philosophische Opernhaus

Oper

Ein ambivalentes Werk des Musiktheaters über Ungereimtheiten unseres Daseins

Das philosophische Opernhaus

Im AnschlussPhilipp Krenn(Regisseur) im Gespräch mitKatharina John(Chefdramaturgin) über die Grazer Inszenierung von »Der Rosenkavalier«.

»An Richard Strauss‘Rosenkavalierscheiden sich die Geister. Zwischen Liebe und Hass gibt es kein Drittes. Worum handelt es sich hierbei eigentlich? Um einen kaum noch nachvollziehbaren Schwank aus einer untergegangenen Epoche? Um eine queere Komödie avant la lettre? Um ein Stück über die großen Themen des Lebens wie Zeit und Vergänglichkeit? Um ein frivoles und dekadentes Spiel mit Gefühlen, am Vorabend des ersten Weltkriegs? Und waren Strauss und sein Librettist Hugo von Hofmannsthal bei der Arbeit an diesem Musikdrama noch im Vollbesitz ihrer geistigen und kreativen Kräfte oder zeigt sich ein Rückfall in den politischen und ästhetischen Konservativismus? Grund genug, mit diesem ambivalenten Werk des Musiktheaters über einige Ungereimtheiten unseres Daseins nachzudenken.« (Konrad P. Liessmann)

Konrad P. Liessmannist Professor emeritus für Philosophie an der Universität Wien, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Zuletzt: Was nun? Eine Philosophie der Krise (Zsolnay 2025).

Eine Kooperationsveranstaltung des Literaturhauses Graz mit der Oper Graz und dem Förderkreis der Oper Graz.

Eintritt:€ 10 (€ 8 ermässigt)Ticketreservierungen:https://www.literaturhaus-graz.at/veranstaltung/liessmann-richard-strauss-der-rosenkavalier/

Quelle:

Oper Graz

29.4.26

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29.4.26

19:00

Literaturhaus Graz

Elisabethstraße 30, 8010 Graz

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